Bürgerinitiative „Zukunft Maxglan“
Für Transparenz, Sicherheit und eine nachhaltige Entwicklung unseres Stadtteils

Über Uns
Wir sind Anrainerinnen und Anrainer des unmittelbaren Umfelds der geplanten Bebauung der Stieglgründe – Großbauprojekt „Glangärten“ in Maxglan. Grundsätzlich stehen wir einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung offen gegenüber. Gleichzeitig sind wir der Überzeugung, dass ein Bauprojekt dieser Größenordnung nur dann umgesetzt werden sollte, wenn sämtliche Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und bestehende Infrastruktur umfassend, transparent und unabhängig geprüft wurden.
Sachlich, faktenbasiert & konstruktiv
Unser Anliegen ist es, die Interessen der bestehenden Bevölkerung sachlich, faktenbasiert und konstruktiv in den Planungsprozess einzubringen.
Unabhängige Gutachten & Analysen
Vor dem Start des Projekts fordern wir daher unabhängige Gutachten und nachvollziehbare Analysen zu zentralen Fragestellungen, die bislang aus unserer Sicht nicht ausreichend geklärt sind.
Unser Anliegen auf einen Blick
PFAS Kontaminierung & Umweltschutz
- Wir fordern eine unabhängige Untersuchung möglicher PFAS-Belastungen sowie eine transparente Offenlegung aller relevanten Umweltgutachten. Der Schutz von Gesundheit, Boden und Grundwasser muss oberste Priorität haben.
- https://salzburg.orf.at/stories/3341930/


Verkehr & Lebensqualität
- Mit rund 500 zusätzlichen Haushalten wird es zu einem deutlichen Anstieg des Verkehrsaufkommens kommen. Wir fordern daher ein nachvollziehbares und belastbares Verkehrskonzept, das insbesondere die Auswirkungen auf die bestehenden Engstellen und Verkehrsknotenpunkte – darunter der Bereich Kuglhofstraße/Kendlerstraße – untersucht.
- Darüber hinaus sprechen wir uns klar dafür aus, dass die Hagmüllerstrasse auch künftig eine Sackgasse bleibt. Eine Öffnung für zusätzlichen Durchzugsverkehr würde die Lebensqualität, Sicherheit und Wohnruhe der bestehenden Anrainerinnen und Anrainer erheblich beeinträchtigen.

Infrastruktur für ein wachsendes Wohngebiet
- Die Ansiedlung von rund 500 neuen Haushalten stellt hohe Anforderungen an die bestehende Infrastruktur. Wir fordern eine transparente Prüfung, ob ausreichend Kapazitäten in Schulen (va Volksschule), Betreuungseinrichtungen sowie weiteren öffentlichen Einrichtungen im Einzugsgebiet vorhanden sind und wie gegebenenfalls notwendige Erweiterungen finanziert und umgesetzt werden sollen.
Mittels einer analogen Unterschriftenliste sammeln wir Ihre Stimme, um in der Planungsphase als größere Gruppe mehr Gewicht zu erreichen.
Hintergrundinformationen zum Thema PFAS
Die mögliche PFAS-Belastung im Umfeld des Salzburger Flughafens beschäftigt Behörden, Expertinnen und Experten sowie Anrainer bereits seit mehreren Jahren. In diesem Zusammenhang wurden in der Vergangenheit Untersuchungen durchgeführt. Aus Berichten des Umweltbundesamtes geht jedoch hervor, dass die Messungen vor allem gezielt in vermuteten Grundwasser-Abstrombereichen erfolgten und keine flächendeckende Untersuchung des gesamten Flughafenumfelds stattgefunden hat.
Unmittelbar neben dem Flughafen ist nun mit den Glangärten eines der größten Wohnbauprojekte Salzburgs geplant. Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand wird das Bauareal in den bisherigen Untersuchungen nicht ausdrücklich als Teil der bekannten Grundwasserfahne ausgewiesen. Gleichzeitig weisen Fachberichte darauf hin, dass PFAS-Einträge im Zusammenhang mit früheren Feuerlöschübungen auf Flughäfen aufgrund der Reichweite von Löschschäumen sowie möglicher Windverfrachtungen grundsätzlich auch größere Flächen betreffen können.
Zusätzlich wird in den Berichten darauf hingewiesen, dass bei Bau- und Erdarbeiten belastetes Bodenmaterial mobilisiert werden kann. Genau hier sehen viele Anrainerinnen und Anrainer einen wesentlichen Klärungsbedarf.
Sollten im Bereich des Baugeländes PFAS-belastete Böden vorhanden sein, besteht die Sorge, dass während der mehrjährigen Bauphase durch Aushubarbeiten, Bodenbewegungen (die für die geplante Tiefgarage mit 500 Stellplätzen notwendig sein werden) und Staubentwicklung Schadstoffe freigesetzt und in die unmittelbare Umgebung getragen werden könnten. Betroffen wären insbesondere die angrenzenden Wohngebiete, Gärten, Spiel- und Aufenthaltsbereiche.
Wir fordern daher geeignete Schutzmaßnahmen
Wir fordern daher vor Beginn der Bauarbeiten unabhängige und transparente Untersuchungen des Bauareals, insbesondere des Erdmaterials und möglicher Altlasten. Die Ergebnisse müssen öffentlich zugänglich gemacht und nachvollziehbar kommuniziert werden. Darüber hinaus sind gegebenenfalls geeignete Schutzmaßnahmen für Anrainerinnen und Anrainer bereits vor Baubeginn festzulegen.